Sommerrollen, pikant

1. Aug. 2022 | 1 Kommentar


Transparenzhinweis: 
Dieser Blogartikel ist kein neuer Text, sondern ein Beitrag in den Jahren vor Lieblingsschnute entstanden und ursprünglich auf vanessaseedorf.de erschienen ist. Er passt thematisch nicht mehr eins zu eins zu dem, wofür die Seite heute steht, enthält aber Inhalte, die ich nicht einfach aussortieren wollte. Manchmal gehört Entwicklung eben auch dazu, Altes nicht zu verstecken, sondern einzuordnen.

Sommerrollen sind ein tolles Essen für warme Tage. Kein Kochen am heißen Herd, sie sind schnell gemacht und dazu noch leicht und nicht so schwer verdaulich.

Variantenreiche Füllungen

So einfach die Zubereitung, so schwierig die Wahl der Füllung. Sommerrollen gibt es in unzähligen Variationen. Da wären Rollen mit:

  • Glasnudeln, Mango und Avocado
  • Reisnudeln und Garnelen
  • Reisnudeln und Rinderfilet
  • Gemüse, Tofu und Omlette
  • und vieles mehr …

Dazu kann man die unterschiedlichsten Soßen servieren. Entweder pure Sojasauce mit Sesam, Erdnusssoße, Limettensoße mit Chili und Ingwer und vieles mehr.

Ich persönlich mag es, wenn die Füllung bereits gewürzt ist. Dann benötige ich gar keine Soße und kann die kleinen Dinger so verputzen. Das in diesem Artikel enthaltene Rezept ist vegetarisch, genau genommen sogar vegan, aber sehr lecker schmeckt es auch, wenn man der Füllung noch Rinderhack hinzugibt.

Sojasauce – wer die Wahl hat …

Bei der Herstellung einer traditionellen Sojasauce werden Sojasprossen zusammen mit Weizen, Salz und Wasser fermentiert. Bei diesem Prozess spalten sich unter anderem die Weizenmoleküle und es entsteht ein natürliches Glutamat, das verantwortlich ist für die Geschmacksrichtung „umami“.

Der Fermentierungsprozess dauert zwischen 6 Monaten und mehreren Jahren, je nach Rezept. Allerdings gibt es auch Sojasaucen, bei denen dem Herstellungsprozess industriell oder chemisch nachgeholfen wird.

Achte beim Kauf einer Sojasauce auf die Zutaten. Sojabohnen, Weizen, Wasser und Salz gehören auf die Liste. Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe etc. sollten darauf nicht zu finden sein.
Was den Geschmack betrifft, ist die Wahl der Sojasauce wirklich Ansichtssache. Je nachdem, ob man sie lieber milder, salziger, herb oder malzig mag. Es gibt Saucen, die sind bei mir im Abfluss gelandet, weil ich sie auch mit viel gutem Willen nicht durch den Hals bekommen habe. Ich schlage vor, du solltest einfach ein paar testen. Meine Lieblingssauce ist die Helle Sojasauce von Lee Kum Kee (die dunkle ist mit Zucker angereichert).

Es ist Füllung übrig geblieben?

Perfekt! Die eignet sich hervorragend als Salat. Füge ihr einfach noch ein oder zwei Löffel Öl hinzu, gut umrühren und fertig ist der Salat. Sehr lecker schmeckt er, wenn man noch ein paar frische Mungbohnenkeime hinzugibt, aber das ist wirklich kein Muss.

Die Rollen und auch die restliche Füllung kannst du in einer Vorratsdose im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten dort auf jeden Fall bis zum nächsten Tag und lassen sich somit perfekt auf „Vorrat“ zubereiten.

Jetzt genug geschrieben, nun kommt das Rezept.

Pikante Sommerrollen

Diese kleinen Rollen machen ihrem Namen alle Ehre, denn sie sind perfekt für einen warmen Sommertag. Sommerrollen kann man unterschiedlich füllen. Hier ein Rezept für eine pikante Füllung mit Gemüse und Glasnudeln.
Gib die erste Bewertung ab ❣️
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Gesamtzeit 30 Minuten

Kochutensilien

  • Küchenpapier

Zutaten
  

  • 18 Stück Reispapier (Affiliate)
  • 1 Paket Glasnudeln (dünn)
  • 100 Gramm Weißkohl
  • 150 Gramm Karotte
  • 2 EL Zitronensaft
  • 5 EL Sojasoße (Affiliate)
  • 2 EL Rapsöl oder Sesamöl
  • 1 TL Madras Curry (mild)
  • Salz

Anleitung
 

Die Füllung

  • Gut einen Liter Wasser für die Glasnudeln im Wasserkocher erhitzen. Die Glasnudeln in eine hitzebeständige Schüssel geben und mit dem kochenden Wasser übergießen. Da die Nudeln so dünn sind, müssen sie nicht gekocht werden. Es reicht, wenn man sie einweicht.
  • Die Karotte fein raspeln. In eine Schüssel geben. Zwei Esslöffel Zitronensaft hinzugeben und gut verrühren.
  • Für die Füllung den Kohl in dünne Streifen schneiden. Teile sie auch in der Länge zwei bis drei Mal, da die Streifen sonst zu lang sind und es das spätere Rollen erheblich erschwert. Den Kohl zu der Karotte geben.
  • Die Glasnudeln abgießen und mit einer sauberen Schere ein paar mal in den Nudelhaufen schneiden, sodass sie nicht mehr so lang sind. Zu dem Gemüse in die Schüssel geben.
  • Die Sojasoße und das Öl hinzugeben. Alles gut umrühren. Einen TL Curry hinzu, noch mal gut verrühren und abschließend mit ein klein wenig Salz abschmecken.

Das Reispapier und das Füllen

  • Das Reispapier muss eingeweicht werden, bevor es verarbeitet werden kann. Ich habe dafür folgende Technik:
  • Drei Küchentücher nebeneinander auf die Arbeitsplatte legen und gut mit Wasser tränken. Das Küchentuch sollte wirklich nass sein.
    Eine Reispapier-Platte entweder unter fließendem Wasser nass machen oder durch einen großen Teller mit Wasser ziehen. Die Schüssel sollte so groß sein, dass das Reispapier problemlos untergetaucht werden kann. Im harten Zustand kann es brechen und ist dann in einigen Fällen nur noch schlecht zum Rollen geeignet.
  • Das feuchte Reispapier auf das feuchte Küchentuch legen und von oben noch mal etwas befeuchten.
    Es dauert jetzt einen Augenblick, bis das Papier weich geworden ist. Deshalb lege ich immer vier Reispapiere nebeneinander auf die Küchentücher (sonst wird man nie fertig …)
  • Wenn das Papier nach ein paar Minuten schön weich ist, einen Esslöffel der Füllung an die untere Kante legen.
  • Klappe jetzt die unter Kante des Reispapiers über die Füllung und schiebe sie etwas unter die Füllung. (Im Grunde ist es nichts anders als wolltest du ein Stück Papier aufrollen.)
  • Dann klappst du die Seiten nach innen, sodass die Rolle geschlossen wird.
  • Jetzt kannst du die Rolle einfach fertig rollen.
    Lass dich nicht frustrieren, sollten die ersten Rollen nicht gut werden. Es benötigt ein klein wenig Übung. Ist aber wirklich einfach, wenn man den Dreh raus hat.
  • Die Prozedur wiederholst du jetzt, bis alle Sommerrollen gerollt sind.

Notizen

Sollte Füllung übrig bleiben, schmeckt sie fantastisch als Salat zu den Sommerrollen. Dazu einfach noch etwas Öl hinzugeben, umrühren – fertig.

Nährwerte

Calories: 424kcalCarbohydrates: 92gProtein: 7,6gFat: 1,6g
Keyword vegan, vegetarisch
Wuff oder Wow? Deine Meinung zählt!Lass mich wissen, wie dir das Rezept gefällt. Hast du Fragen oder eigene Ideen? Ich freu mich auf deinen Kommentar!

Ich hoffe dir schmecken die Sommerrollen genauso gut wie mir. Viel Spaß beim Zubereiten.

Deine
Vanessa

Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

Über mich

Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

1 Kommentar

  1. Davis

    5 Sterne
    Ich kann nur sagen: Mir schmecken die Sommerrollen tatsächlich auch ohne Fleisch. Für meine „One week challenge“ waren sie perfekt.
    Und du hast recht. Das Rollen ist am Anfang etwas tricky. Aber mit viel Ruhe klappt es. Und wenn sie schief gewickelt sind, dann schmecken sie aber ja trotzdem lecker.
    LG Davis

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Deine Bewertung 💚




Hat dir der Beitrag gefallen?

Dann melde dich zur Schnutenpost an – deinem kleinen Briefkasten voller Rezepte, Tipps und Schnutenideen.

Gratis-Rezepe gibt’s obendrauf!

Vielleicht magst du auch diese Rezepte

Hundekekse mit Hackfleisch selber machen: Getreidefreies 4-Zutaten-Rezept

Hundekekse mit Hackfleisch selber machen: Getreidefreies 4-Zutaten-Rezept

Vier Zutaten, kein Getreide und eine ehrliche Zutatenliste: Diese Hundekekse mit Hackfleisch und Kartoffelmehl sind schnell gemacht und gut durchdacht. Im Artikel geht es nicht nur ums Backen, sondern auch um die richtige Fleischwahl, Sicherheit bei Schweinehack und warum einfache Rezepte oft die bessere Lösung sind.

mehr lesen

Suchst du was bestimmtes?

Mehr für Schnuten wie deine?

Melde dich zur Schnutenpost an und hol dir regelmäßig Rezepte, Tipps & Ideen für die Hundeküche – liebevoll gemacht, leicht nachgemacht.

Hej, ich bin Vanessa ...

… und ich backe mit Herz für meine Hunde. Ich teile hier meine liebsten Rezepte, Tipps & mein Wissen aus der Ausbildung zur Hundeernährungsberaterin.

Schön, dass du hier bist!

Lust auf was Bestimmtes?

🐾 Schnutenkekse

🎁 Geschenke aus dem Napf

🧁 Backmattenliebe

Besonders oft geklickt

Nur für Lieblingsschnuten

Sichere dir jetzt drei exklusive Gratis-Rezepte – perfekt zum Nachbacken und Verschenken!

Noch mehr Ideen gefällig?

Folge Lieblingsschnute auf Instagram & Pinterest – für neue Rezepte, Backideen & Schnuten-News.

Consent Management Platform von Real Cookie Banner