Pfannkuchensuppe. Einfaches Rezept für Flädlesuppe, auch Frittatensuppe genannt.

16. Aug. 2023 | 0 Kommentare


Transparenzhinweis: 
Dieser Blogartikel ist kein neuer Text, sondern ein Beitrag in den Jahren vor Lieblingsschnute entstanden und ursprünglich auf vanessaseedorf.de erschienen ist. Er passt thematisch nicht mehr eins zu eins zu dem, wofür die Seite heute steht, enthält aber Inhalte, die ich nicht einfach aussortieren wollte. Manchmal gehört Entwicklung eben auch dazu, Altes nicht zu verstecken, sondern einzuordnen.

Ich kenne Pfannkuchensuppe aus meiner Zeit in Nürnberg und ich fand sie schon damals herrlich. Dort bestellte man Flädlesuppe, auch wenn dieser Ausdruck eigentlich aus dem Schwäbischen kommen soll. Pfannkuchensuppe ist im Grunde ein Rezept zur Resteverwertung, bei der übrig gebliebene Pfannkuchen verarbeitet werden und eignet sich für eine schnelle Mahlzeit. Ich liebe diese Suppe, weil sie in weniger als fünf Minuten zubereitet ist. Sollte die Menge der Suppe nicht ausreichend sein, dann kannst du sie mit einem Salat oder einer Scheibe Brot ergänzen. Selbstverständlich eignet sich die Pfannkuchensuppe auch als Vorspeise.

Du brauchst nur wenig Zutaten für die Zubereitung der Pfannkuchensuppe

Für die Zubereitung benötigst du im Grunde nur zwei Zutaten – Pfannkuchen und Brühe. In der klassischen bayerischen Küche verwendet man meist Rinderbrühe, aber auch eine Hühnerbrühe oder die von mir favorisierte Gemüsebrühe schmecken hervorragend. 

Die richtige Gemüsebrühe – ein Ausflug in die Chemie

in den letzten Jahren hat sich viel auf dem Lebensmittelmarkt getan. Die Hersteller haben größtenteils verstanden, dass wir als Verbraucher nicht wahllos alles essen wollen, was sie uns servieren. So auch bei der Gemüsebrühe. Die heute auf dem Markt befindlichen Gemüsebrühen sind häufig frei von Geschmacksverstärkern. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Achte darauf, dass die Brühe frei von Glutamat (E-Nummern 620-625), Hefeextrakten, Palmfett und Konservierungsmitteln (E210 – Benzoesäure, E220 – Schwefeldioxid oder E250 – Natriumnitrit) ist. Wenn du es ganz gesund haben möchtest, dann sollte Gemüse aus dem Bioanbau verwendet worden sein. Oder, die Krone des Ganzen – du machst die Gemüsebrühe selbst, aber dann ist dieses Rezept kein schnelles mehr 😉.

Generell gilt, dass du Lebensmittel, auf deren Zutatenliste E-Nummern stehen, so oft wie möglich meiden solltest. Wenn sich die Zutatenliste deiner Lebensmittel wie die Inhaltsangabe deiner Tagescreme liest, kann irgendwas nicht stimmen.

Pfannkuchen vom Vortag

Natürlich kannst du auch am Abend die Pfannküchlein vom Mittagessen verwenden, aber besser eignen sich die vom Vortag. Das hat einen ganz einfachen Grund: Sie sind trockener. Der Feuchtigkeitsgehalt ist geringer und so schwimmen die Pfannkuchenstreifen oben. Ich schneide die Streifen oft schon einen Abend vorher.

Rezept für die perfekte Pfannkuchensuppe

Der Pfannkuchen selbst ist absolut simpel in der Zubereitung. Für den Teig benötigst du nur Mehl, Milch, Eier und Salz. Einfach eine Pfanne erhitzen und den Teig zu dünnen Fladen ausbacken. Diese werden dann als Einlage verwendet, indem du sie aufrollst und in schmale Streifen schneidest.

Wenn du die Gemüsebrühe zubereitet hast, kannst du sie gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die feinen Streifen werden auf einen Suppenteller gegeben, mit der Brühe übergossen und mit Schnittlauch, Petersilie oder Kerbel bestreut serviert.

Hier noch mal das gesamte Rezept:

Pfannkuchensuppe

Diese Suppe ist so lecker wie einfach. Feine Gemüsebrühe, mit einer Einlage aus Pfannkuchenstreifen, garniert mit frischen Kräutern.
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Zubereitungszeit 5 Minuten
Zubereitung der Pfannkuchen, wenn du keine hast 45 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten

Zutaten
  

6 Pfannkuchen

  • 200 Gramm Mehl
  • 250 ml Milch
  • 1 Ei Größe M
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Ausbacken

Brühe

  • 1,5 Liter Gemüse-, Hühner- oder Rinderbrühe
  • Gehackte Kräuter zum Garnieren Schnittlauch, Petersilie oder Kerbel

Anleitung
 

Pfannkuchen backen (wenn du keine vom Vortag hast)

  • Als Erstes das Ei mit der Milch und der Prise Salz mithilfe eines Handrührgerätes verrühren.
  • Als Nächstes das Mehl Löffel für Löffel unterrühren. Gib nicht alles auf einmal zur Flüssigkeit, da sich sonst Klümpchen bilden können.
  • Jetzt den Teig 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. So kann sich der Weizenkleber entfalten, der für ein besseres Struktur- und Backergebnis sorgt.
  • Eine Pfanne auf dem Herd warm werden lassen und Fett hineingeben.
  • Den Teig aus dem Kühlschrank holen und noch einmal gut durchrühren
  • Eine kleine (oder eine halbe große) Kelle Teig in die Pfanne geben und mit der Unterseite der Kelle kreisförmig in der Pfanne verteilen. Wenn du keine Kelle hast, einfach die Pfanne schwenken, damit sich der Teig verteilt.
  • Den Pfannkuchen von beiden Seiten ausbacken und auf einen Teller geben.

Brühe zubereiten

  • Die Brühe einfach nach den Angaben auf der Packung zubereiten.

Pfannkuchensuppe

  • Pro Suppenteller einen Pfannkuchen rollen, in feine Streifen schneiden und in die Suppenteller verteilen.
  • Die Gemüsebrühe auf die Teller verteilen.
  • Mit frischen, gehackten Kräutern garnieren.
    Guten Appetit.

Nährwerte

Serving: 1PortionCalories: 167kcalCarbohydrates: 28gProtein: 6,1gFat: 3,2g
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Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

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Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

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