Pasta mit Spargel & Tomaten

27. Apr. 2023 | 0 Kommentare


Transparenzhinweis: 
Dieser Blogartikel ist kein neuer Text, sondern ein Beitrag in den Jahren vor Lieblingsschnute entstanden und ursprünglich auf vanessaseedorf.de erschienen ist. Er passt thematisch nicht mehr eins zu eins zu dem, wofür die Seite heute steht, enthält aber Inhalte, die ich nicht einfach aussortieren wollte. Manchmal gehört Entwicklung eben auch dazu, Altes nicht zu verstecken, sondern einzuordnen.

Von circa Mitte April bis zum 24. Juni gibt es das „weiße Gold“ und ich liebe diese Zeit – die Spargelsaison. In diesem Artikel gibt es ein paar Fakten zum Spargel und das Rezept Pasta mit Spargel und Tomaten. Es ist wirklich sehr lecker, denn die geschmackliche Mischung aus Nudeln, dem sanften Spargel, den säuerlichen Tomaten und scharfem Rucola ist einfach grandios.

Sind grüner und weißer Spargel unterschiedliche Sorten?

Warum der Spargel weiß ist, ist mir klar, seitdem ich ein kleines Mädchen war und zusammen mit meiner Oma das eigene Spargelfeld nach kleinen weißen Köpfen absuchte, die aus der Erde lugten. Wenn er weiß bleiben soll, dann darf er kein Sonnenlicht bekommen. Dann kam schnell eine alte Kaffeedose oder eine verrostete Konservendose über das Köpfen und jeden Tag wurde kurz geschaut, wie groß die Stange ist und ob sie gestochen werden kann. Zusammen mit neuen Kartoffeln, etwas Butter und frischer Petersilie war es ein Traum. Was soll ich sagen? Unsere Großmütter wussten was gut und gesund ist.


Weißer, grüner und violetter Spargel sind keine unterschiedlichen Sorten, sondern waren lediglich unterschiedlich stark der Sonne ausgesetzt. Unter der Erde ist die Spargelstange weiß, bricht sie durch das Erdreich ans Tageslicht, so wird sie erst violett und dann grün. Dieser Wachstumsprozess ist auch der Grund, warum grüner Spargel gesünder ist. Durch die Sonne bildet er unter anderem den grünen Farbstoff Chlorophyll, welcher sich positiv in unsrem Körper auswirkt. Er enthält mehr Vitamine und Antioxidantien. Es gilt beim Spargel dasselbe wie bei allen anderen Gemüsesorten: je grüner, je gesünder.

Verarbeitung von Spargel

Weißer Spargel muss vor dem Verarbeiten unbedingt geschält werden. Hierfür am besten einen Spargelschäler verwenden, denn das geht am einfachsten. Dafür den Schäler zwei bis drei Zentimeter unterhalb des Spargelkopfes ansetzen und hinunter zum Ende schälen. Dass der holzige Teil vollständig entfernt ist, erkennt man am Glanz. Das zarte innere glänzt mehr als die holzige Hülle.

Grüner Spargel hingegen muss nicht geschält werden. Lediglich die letzten Zentimeter können holzig sein. Je heller die Spargelstange wird, desto eher ist sie holzig. Wenn du die ganze Stange verwenden möchtest, dann schäle das untere helle Stück. Früher hielt ich mich an die Faustregel, dass das untere Drittel schält werden muss, aber ich habe festgestellt, dass das nicht zutreffend ist. Genau genommen ist es Verschwendung und unnötiger Arbeitsaufwand.
Achte also auf die Farbe. Ist die Spargelstange durchgängig grün, reicht es in der Regel, die unteren ein bis zwei Zentimeter abzuschneiden.

Da Vitamine und andere Nährstoffe unter Hitzeeinwirkung zerstört werden können, zählt bei beiden Sorten: je weniger sie erhitzt wurden, desto mehr Nährstoffe enthalten sie.

Woran erkennt man frischen Spargel?

Ganz klar: er quietscht. Wenn man frische Spargelstangen aneinander reibt, dann quietschen sie. Das kann man auch wunderbar bei verpacktem Spargel testen. Das Bund etwas zwischen den Händen hin- und herbewegen und hören, ob er noch frisch ist.
Ein weiteres Indiz ist die Schnittkante. Drückt man in diese und es tritt Wasser aus, ist der Spargel frisch. Ein trockenes Ende deutet auf eine längere Liegezeit hin.

Bei grünem Spargel erkennt man die Frische an der Festigkeit. Er ist in frischem Zustand verhältnismäßig fest. Er welkt allerdings schneller als weißer Spargel und wird weich. Grüner Spargel sollte also schneller verarbeitet werden.

Lagerung

Die Lagerung von Spargel ist wirklich einfach. Hierfür ein Geschirrtuch nass machen, dann Spargel darin einschlagen und in den Kühlschrank legen. So bleiben diese ein paar Tage saftig und knackig. Wenn du merkst, dass du es nicht schaffst, die Stangen zu verarbeiten, dann den Spargel schälen und einfrieren. Zum Verarbeiten einfach die gefrorenen Stangen in das Kochwasser oder den Dampfgarer geben.

Pasta mit Spargel & Tomaten

Was gibt es Besseres als Pasta und Tomaten? Pasta, Tomaten und Spargel! Dieses Rezept ist der Hit in der Spargelsaison und dazu noch richtig gesund.
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Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Gesamtzeit 20 Minuten

Kochutensilien

  • 1 Spargelschäler
  • 1 Bratpfanne

Zutaten
  

  • 200 Gramm Maccaroni ungekocht
  • 250 Gramm Spargel weiß
  • 150 Gramm Datteltomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 4 EL Balsamico weiß
  • Olivenöl zum Braten
  • 1 Handvoll Rucola

Anleitung
 

  • Die Nudeln nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen.
  • Spargel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten waschen und vierteln. Den Rucola waschen und trocken schleudern.
  • Etwas Olivenöl in eine heiße Pfanne geben und den Spargel hineingeben. Braten, bis er etwas Farbe annimmt. Der Spargel muss nicht vollständig gegart werden, er darf bissfest bleiben.
  • Dann die Tomaten mit in die heiße Pfanne geben und ca. 1 Minute mit anbraten. Dann mit einem Schuss Balsamico ablöschen.
  • Die Nudeln zu dem Spargel und den Tomaten in die Pfanne geben. Alles gut durchschwenken und mit Pfeffer und gegebenenfalls etwas Salz abschmecken.

Nährwerte

Calories: 510kcalCarbohydrates: 80,7gProtein: 15,8gFat: 12,1g
Keyword vegan, vegetarisch
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Viel Spaß beim Kochen und lass es dir schmecken. Zum Nachtisch vielleicht noch eine Zitronencreme?

Deine
Vanessa

Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

Über mich

Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

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