Die 5 besten Tipps, wenn du Hundekekse selber machen willst

24. Sep. 2025 | 0 Kommentare

Hundekekse selber machen ist einfacher, als viele denken. Außerdem macht nicht nur deinem Hund eine Freude, sondern auch dir selbst richtig Spaß. Bei mir ist es zumindest so und ich denke dir wird es auch nicht anderes ergehen, denn sonst wärst du wahrscheinlich nicht auf bei diesem Artikel gelandet 😉.
Damit der Einstieg gelingt, habe ich hier meine 5 besten Hundekekse selber machen Tipps für dich gesammelt. Sie helfen dir, die passenden Zutaten zu wählen, die richtige Backweise zu finden und deine Kekse optimal zu lagern. So hast du von Anfang an Freude am Backen – und dein Hund bekommt gesunde, leckere Leckerlis ohne unnötige Zusätze.

Tipp 1: Lege dir einen kleinen Basisvorrat an

Wenn du Hundekekse selber machen willst, brauchst du keinen übervollen Vorratsschrank – ein überschaubares Repertoire reicht völlig aus. Mit den richtigen Grundzutaten kannst du unzählige einfache Rezepte ausprobieren, ohne für jedes Backvorhaben einkaufen zu müssen.

Diese Basics haben sich bei mir bewährt:

  • Dinkelmehl – gut verträglich, vielseitig und ideal für den Start.
  • Buchweizenmehl – glutenfrei und eine gute Alternative, falls dein Hund sensibel reagiert.
  • Haferflocken – liefern Ballaststoffe, lassen sich fein mahlen oder im Ganzen verwenden.
  • Kokosöl oder Rapsöl – für eine bessere Teigkonsistenz und als Energiequelle.
  • Babygläschen – die wohl einfachste Möglichkeit, Geschmack in den Teig zu bringen. Sorten wie „Pute mit Gemüse“ oder „Pastinake“ sind besonders beliebt.
  • Eier – sorgen für Bindung im Teig und liefern wertvolle Nährstoffe.
  • Gemüse- oder Obstpüree (z. B. Kürbis, Banane, Apfelmus) – bringt Abwechslung und natürliche Süße ins Rezept.
  • Hüttenkäse – mild, leicht verdaulich und bei vielen Hunden sehr beliebt. Perfekt für weiche Snacks oder harte mit kleinen „Käsepünktchen“
  • Naturjoghurt – bringt eine lockere Teigkonsistenz und liefert zusätzlich Kalzium und Eiweiß.

Mit diesen Zutaten kannst du schon fast alle klassischen Anfängerrezepte backen – vom schnellen Backmatten-Snack bis zum ausgestochenen Keks. Der Vorteil: Alles ist leicht erhältlich, preiswert und lange haltbar.

Und weil Backen ohne Werkzeug nicht klappt, lohnt sich auch eine kleine Grundausstattung in der Küche:

  • Nudelholz zum Ausrollen des Teigs
  • Backpapier oder eine wiederverwendbare Backmatte als Unterlage fürs Blech
  • Rührschüssel und Löffel oder Teigschaber zum Anrühren
  • Ausstechformen, Messer oder Pizzaroller für die gewünschte Keksform
  • optional: Silikon-Backmatten für gleichmäßige Snacks

Gerade am Anfang gilt: Lieber wenige, vielseitig einsetzbare Zutaten und Werkzeuge parat haben, als zu viel Spezialkram zu kaufen, den du kaum nutzt.

Tipp 2: Backe kleine Mengen

Auch wenn die Vorfreude groß ist: Für den Anfang lohnt es sich, nur kleine Mengen Hundekekse zu backen. So bleibst du flexibel und vermeidest gleich mehrere typische Anfängerfallen.

  • Verträglichkeit testen: Jeder Hund ist anders. Mit kleinen Portionen findest du schnell heraus, ob dein Hund eine Zutat gut verträgt oder ob du vielleicht doch besser auf eine Alternative zurückgreifen solltest.
  • Frische bewahren: Selbstgemachte Hundekekse enthalten keine Konservierungsstoffe. Wenn du zu viel auf einmal backst, besteht die Gefahr, dass die Leckerlis verderben, bevor dein Hund sie aufessen kann. Als Faustregel gilt: je trockener ein Leckerli ist, desto weniger Feuchtigkeit enthält es und umso länge kann es gelagert werden. Aber Angaben zur Haltbarkeit sind bei meinen Rezepten in der Regel genannt.
  • Abwechslung ermöglichen: Backst du nur eine kleine Menge, kannst du öfter mal neue Rezepte ausprobieren – so bringst du Abwechslung in den Napf und dein Hund freut sich wenn er öfter mal was neues probieren kann.
  • Fehler vermeiden: Am Anfang ist noch nicht jedes Rezept perfekt. Mit kleinen Portionen übst du dich in Teigkonsistenz, Backzeit und Formen ohne gleich große Mengen wegwerfen zu müssen, falls etwas nicht klappt.

Mein Tipp: Starte mit einer halben oder sogar viertel Rezeptmenge. Das spart Zutaten, Zeit und Nerven – und du hast die Möglichkeit, dich langsam an deine Lieblingsrezepte heranzutasten.

Tipp 3: Achte auf die richtige Backzeit und Haltbarkeit

Die größte Herausforderung beim Hundekekse selber machen ist oft nicht der Teig, sondern die Backzeit. Hundekekse sollen außen knusprig und innen gut durchgebacken sein – so bleiben sie länger haltbar.

  • Faustregel: Lieber etwas länger bei niedriger Temperatur (z. B. 140–160 °C) backen. So trocknen die Kekse besser durch, ohne dass sie verbrennen.
  • Nach dem Backen: Lasse die Kekse auf dem Blech vollständig auskühlen. Du kannst die Backofentür am Ende einen Spalt offenlassen – so entweicht Restfeuchtigkeit, und die Leckerlis werden länger haltbar.

Extra-Tipp: Kekse nachtrocknen

Gerade bei dickeren Keksen oder Leckerlis aus der Backmatte lohnt sich ein zusätzlicher Trocknungsschritt. Stelle den Ofen auf ca. 50 °C und lasse die Kekse je nach Dicke noch einmal 45–90 Minuten nachtrocknen. Dabei die Backofentür einen Spalt offen lassen (z. B. einen Kochlöffel oder ein gefaltetes Geschirrtuch einklemmen), damit die Feuchtigkeit entweichen kann.

Haltbarkeit im Überblick

  • Durchgetrocknete Kekse halten sich in einem Glas oder einer Dose meist 4–6 Wochen.
  • Weiche Kekse ohne leicht verderbliche Zutaten (z. B. nur mit Mehl, Gemüse oder Haferflocken) halten sich im der Regel 2-3 Wochen.
  • Weiche Kekse mit Fleisch oder Frischkäse/Hüttenkäse solltest du dagegen rasch verbrauchen oder Protionsweise einfrieren, da sie schneller verderben.

So stellst du sicher, dass deine Hundekekse frisch bleiben und dein Hund sie unbedenklich genießen kann.

Tipp 4: Starte mit einfachen Formen

Wenn du gerade erst mit dem Hundekekse backen beginnst, brauchst du weder ein riesiges Ausstecher-Sortiment noch spezielle Backutensilien. Allerdings muss ich an dieser Stelle gestehen, dass sich der Bestand an Backutensilien schnell erhöhen kann wenn man erstmal Geschmack am Backen gefunden hat. Hier eine Kleine Pfotenform mit dem Namen des Hundes, Weihnachtsausstecher und Halloween natürlich …. ups, ich gerate gerade ins schwärmen. Aber: die einfachste und schnellste Variante ist:

  • Messer oder Pizzaroller – damit kannst du den Teig ganz unkompliziert in Streifen, Rechtecke oder kleine Würfel schneiden. Es geht schnell, du sparst dir fummelige Ausstecherei und die Kekse werden handlich und praktisch.

Natürlich darf es später auch verspielter werden:

  • Ausstechformen wie Herzchen oder Knochen bringen Abwechslung, sind aber am Anfang oft zeitaufwändig und der Teig klebt leichter an feinen Formen.
  • Backmatten sind praktisch, weil die Kekse gleichmäßig groß werden und du „nur“ den Teig einstreichen musst. Allerdings solltest du, wenn du mit einer Backmatte starten willst, beim Kauf auf Qualität achten:
    • Die Matte sollte lebensmittelecht und BPA-frei sein.
    • Wichtig: Neue Matten müssen vor dem ersten Einsatz „blind gebacken“ oder „getempert“ werden (nach Herstelleranleitung), damit keine Rückstände in den Teig übergehen. Sofern das nicht der Hersteller für dich gemacht hat.
    • Sehr filigrane Formen können das Reinigen erschweren – für den Einstieg sind einfache Mulden (z. B. rund oder rechteckig) die bessere Wahl.
    • Ich bevorzuge die Backmatten von Collory denn die erfüllen meine Ansprüche an eine giftfrei Backgrundlage für meine Hunde.

So findest du die Form, die zu dir passt – unkompliziert, praktisch und ohne Fehlkäufe. Und denk daran: Für deinen Hund zählt am Ende nicht die Form, sondern der Geschmack. 🐾

Tipp 5: Lagere deine Hundekekse richtig

Selbstgebackene Hundekekse enthalten keine Konservierungsstoffe – das ist super für die Gesundheit, bedeutet aber auch: Du musst sie richtig lagern, damit sie frisch bleiben.

  • Durchgetrocknete Kekse: Am besten bewahrst du sie in Weckgläsern (luftdicht verschlossen), in Butterbrottüten oder in klassischen Keksdosen auf. So bleiben sie mehrere Wochen frisch. Wichtig ist, dass die Kekse wirklich gut durchgetrocknet sind, bevor du sie verpackst.
  • Weiche Kekse ohne leicht verderbliche Zutaten: Wenn sie nur aus Mehl, Gemüse oder Obst bestehen, kannst du sie im Kühlschrank für ein paar Wochen aufbewahren. Wichtig: immer trocken und möglichst luftdicht verpacken.
  • Weiche Kekse mit Fleisch oder Milchprodukten (z. B. Frischkäse oder Hüttenkäse): Diese solltest du im Kühlschrank lagern und eher rasch verbrauchen. Wenn du auf Vorrat backst, lohnt es sich, kleine Portionen einzufrieren.
  • Einfrieren: Fast alle Hundekekse lassen sich einfrieren. Portioniere sie in kleinen Tütchen oder Dosen, dann kannst du dir bei Bedarf eine kleine Menge herausnehmen.

Mein Tipp: Schreibe dir das Backdatum aufs Glas, auf die Butterbrottüte oder klebe ein Etikett an die Dose. So weißt du immer, wie lange deine Hundekekse schon aufbewahrt werden.

Ein kleiner Welpe der auf einem Stuhl sitzt und über die Tischkante schaut. Über seinem Kopf ist eine Denkblase mit einer erleuchteten Glühbirne

Sidefact

Getrocknete oder eingekochte Lebensmittel benötigen keine zusätzlichen Konservierungsstoffe – das Trocknen oder Einkochen ist bereits die Konservierung. Lass dich also nicht in die Irre führen, wenn auf manchen Produkten mit „frei von Konservierungsstoffen“ geworben wird. Klingt gut – ist aber oft reines Marketing. Frag dich lieber, ob das Produkt nicht ohnehin schon durch den Herstellungsprozess konserviert wurde (Konserven heißen schließlich nicht ohne Grund so 😉)

Fazit: Backspaß für dich, gesunde Leckerlis für deine Schnute

Hundekekse selber machen ist kein Hexenwerk – mit den richtigen Tipps wird es sogar zum echten Vergnügen. Ein kleiner Basisvorrat, überschaubare Mengen, die passende Backzeit, einfache Formen und die richtige Lagerung reichen völlig aus, um direkt loszulegen. So hast du die Kontrolle über die Zutaten, kannst gesunde Snacks ganz nach dem Geschmack deines Hundes backen – und nebenbei macht es richtig Freude, die Leckerlis im Ofen knuspern zu hören.

Probier es einfach aus – dein Hund wird dir begeistert zeigen, wie sehr er deine Backkünste zu schätzen weiß. 🐾✨

👉 Wenn du Lust hast, gleich loszulegen: Hier findest du meine 7 Snack-Rezepte zum Selbermachen – ideal, um deine ersten Backversuche in die Tat umzusetzen und um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Jetzt wünsche ich dir richtig viel spaß beim Backen und probieren.

Bleibt gesund, du und dein Hund❣️

Deine

Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

Über mich

Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

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