7 Gründe, warum ich es liebe, mich mit Hunden und ihrer Ernährung zu beschäftigen

20. Juli 2025 | 0 Kommentare

Wenn man mich fragt, was ich beruflich mache, sage ich meistens: „Ich mache eine Ausbildung zur Hundeernährungsberaterin und blogge über dieses Thema.“
Was so einfach klingt, ist in Wahrheit ein ziemlich emotionales Thema für mich. Denn ich liebe nicht nur, darüber zu schreiben, sondern vorallem liebe ich die um die es geht – die Hunde. Und ich liebe es, zu verstehen, was gutes Futter wirklich ausmacht.

Angefangen hat alles mit Smilla, unserer ersten Hündin. Sie war unglaublich sensibel, wenn es um Futter ging und sie brachte uns mehr als einmal an unsere Grenzen. Rückblickend war das der Anfang einer Reise, die heute mein ganzes Leben prägt. Ich hätte ihr damals gern vieles erspart und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich heute so leidenschaftlich nach Antworten suche.

Was mich an Hundeernährung so fasziniert, ist nicht nur das Fachliche, sondern vor allem das Gefühl, wirklich etwas verändern zu können. Zu sehen, wie ein Hund aufblüht, wenn das Futter passt. Zu merken, dass man nicht hilflos ist, sondern mit ein bisschen Wissen und Aufmerksamkeit viel bewirken kann. Und es ist die Freude, wenn meine Hunde begeistert ihre Lieblingskekse wegschnabulieren und ich genau weiß, was drin ist.

In diesem Artikel teile ich mit dir sieben ganz persönliche Gründe, warum mich das Thema Hunde und Ernährung so begeistert. Vielleicht erkennst du dich in dem ein oder anderen Punkt wieder – oder bekommst Lust, dich selbst mehr damit zu beschäftigen. Denn satt kann jeder. Aber gute Ernährung beginnt mit Verstehen.

1. Weil ich meiner Herzenshündin Smilla noch was schuldig bin

Smilla war unsere erste Hündin – und sie hat mir mehr beigebracht, als jedes Fachbuch es je könnte. Sie war sensibel, was Futter anging, hatte ständig Durchfall, hat oft erbrochen und fraß nur das, worauf sie gerade Lust hatte. Damals wusste ich so vieles nicht. Ich habe ausprobiert, gehofft, verzweifelt recherchiert – und manchmal völlig daneben gelegen. Heute wünsche ich mir oft, ich hätte schon damals das Wissen von heute gehabt. Und manchmal glaube ich, Smilla hat noch viel zu verzeihen. Ihr zuliebe habe ich angefangen, mich ernsthaft mit Hundeernährung zu beschäftigen. Ohne sie gäbe es „Lieblingsschnute“ nicht.

2. Weil gutes Futter so viel bewirken kann

Was ein Hund frisst, ist mehr als reine Geschmackssache – das habe ich über viele Jahre gelernt. Verdauung, Haut, Verhalten, Energielevel, all das hängt eng mit der Ernährung zusammen. Eigentlich ist es nichts anderes als bei uns Menschen auch.
Ich habe erlebt, wie positiv sich Hunde entwickeln können, wenn das Futter ausgewogen ist – und wie schnell es kippt, wenn Nährstoffe fehlen. Dieses Wissen macht mir heute Mut. Weil es zeigt: Wir können so viel beeinflussen. Nicht alles, aber mehr als man denkt.

3. Weil Futter auch Spaß machen darf

Ich liebe es zu backen, vor allem, wenn am Ende zwei erwartungsvolle Collie-Nasen vor dem Backofen sitzen. Gibt es was schöneres als zwei Hunde die sich richtig auf Leckerlis freuen? Für mich ist das die perfekte Mischung aus kreativ sein und etwas Sinnvolles tun. Futter darf nahrhaft sein, aber auch Freude machen. Mein persönlicher Dauerbrenner? Diese Hundekekse mit Hüttenkäse und Leberwurst – schnell gemacht und heiß geliebt.

Leckerlis ❤️

4. Weil ich unabhängiges Wissen schätze

Im Dschungel aus Futterempfehlungen, Werbeversprechen und angeblichen „Must-haves“ den Überblick zu behalten, ist wirklich nicht leicht. Umso wichtiger ist es mir, mich auf fundiertes und vor allem herstellerunabhängiges Wissen zu stützen. Keine bunten Verpackungen, kein Marketing-Blabla, sondern einfach das, was einem Hund wirklich gut tut. Ich möchte verstehen was ich tue , nicht einfach nur glauben das es das richtige sein könnte. Und genau das möchte ich nach der Ausbildung weitergeben: Ehrliche Infos, die in erster Linie helfen und erst in zweiter Linie Geld einbringen sollen.

5. Weil jedes Tier anders ist – und das spannend bleibt

Was dem einen Hund bekommt, kann beim nächsten schon zu Blähungen, Juckreiz oder Durchfall führen. Und das ist kein Problem, sondern genau das, was mich an Hundeernährung so fasziniert. Es gibt einfach keine Pauschallösung, denn jeder Hund bringt seine eigene Geschichte, seine Bedürfnisse und seine kleinen Eigenheiten mit. Und jeder Körper reagiert anders. Das ist eine echte Herausforderung, hält die Neugier aufrecht und sorgt dafür, dass mir nie langweilig wird 😊.

6. Weil ich gern teile, was ich gelernt habe

Ich bin keine Tierärztin, sondern, sobald ich mit der Ausbildung fertig bin, Hundeernährungsberaterin. Ich finde es spannend mich in Themen einzuarbeiten, zu hinterfragen, auszuprobieren und das Wissen weiterzugeben. Vor allem weil ich weiß, wie verloren man sich fühlen kann, wenn der eigene Hund krank ist und niemand wirklich helfen kann. Aus diesem Grund lerne und blogge ich. Denn vielleicht sitzt irgendwo gerade jemand vor dem Bildschirm, der dieselben Fragen hat wie ich damals. Und wenn mein Blog dann ein kleines Puzzlestück zur Lösung ist, hat sich jede Minute lernen und Recherche gelohnt.

7. Weil Hunde für mich Familie sind

Für mich sind Hunde nicht einfach nur Haustiere. Sie sind Gefährten, Seelentröster, Persönlichkeiten und natürlich echte Familienmitglieder. Ich will, dass es ihnen gut geht und dass sie nicht nur satt, sondern richtig gut versorgt sind. Deshalb liegt mir das Thema so am Herzen. Es geht mir nicht um perfekte Fütterung nach Plan, sondern darum, hinzusehen, zuzuhören und Verantwortung zu übernehmen. Und zwar aus Liebe und nicht aus einemPflichtgefühl heraus.

Fazit

Je mehr ich über Hunde und ihre Ernährung lerne, desto mehr staune ich. Nicht nur über die Fakten, die wissenschaftlich belegt sind, sondern auch über das, was man mit gesundem Menschenverstand, Beobachtung und einem offenen Herzen sehen und erreichen kann. Diese Reise ist für mich noch lange nicht zu Ende. Aber sie fühlt sich richtig an.

Wenn du bis hierhin gelesen hast: Danke. Vielleicht teilst du meine Faszination. Vielleicht bist du gerade erst am Anfang. Oder mittendrin. So oder so – ich freue mich, dass du da bist.

Bleibt gesund – du und dein Hund ❣️

Vanessa Seedorf - Expertin für magensensible Hunde

Über mich

Vanessa Seedorf ist das Herz von Lieblingsschnute und angehende, zertifizierte Hundeernährungsberaterin. Ihr besonderer Fokus liegt auf der Ernährung und Unterstützung magensensibler Hunde. Durch die jahrelange Begleitung ihrer eigenen, sensiblen Hündinnen kombiniert sie fundiertes Fachwissen mit echter Praxiserfahrung. Mit ihren Rezepten und Ratgebern hilft sie Hundebesitzern dabei, den Napf wieder mit Leichtigkeit und Wohlbefinden zu füllen – für eine glückliche Schnute und einen entspannten Bauch.

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